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3585 Beiträge in 637 Themen von 6297 Mitglieder - Neuestes Mitglied: kerimpef September 22, 2019, 04:15:44 Vormittag
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Autor Thema: Panzwerabwehrkanone (PAK)  (Gelesen 1632 mal)

LOEweNz@Hn

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Panzwerabwehrkanone (PAK)
« am: Juni 13, 2006, 14:50:02 Nachmittag »

Ich er?ffne dieses Thema, weil ich gerne wissen m?chte wieso es in Battlefield 1942 keine PAK gibt. Vielleicht kennt einer von euch diese Waffe. Hat EA nicht sein ganzes Waffenarsenal bei der Produktion ausgesch?pft?
Wisst ihr mehr?
F?r die, die nicht genau wissen, was das ist und wie sie aussieht, habe ich hier einen Bericht:


Panzerabwehrkanone (PAK)

Entwicklung

Die Entwicklung dieser Waffen war nach den ersten Panzereins?tzen des 1. Weltkrieges notwendig geworden, um eine geeignete Abwehrwaffe gegen Panzer zu besitzen. Anf?nglich wurden die Panzer im direkten Beschuss mit herk?mmlichen Artillerie-Kanonen bek?mpft. Es zeigte sich aber schnell, dass diese besondere Art des Einsatzes auch die Entwicklung einer entsprechenden Waffe erforderte.

Zwischen den Weltkriegen wurden daher eine Vielzahl von Panzerb?chsen eingef?hrt, die einem ?berschweren Gewehr ?hnelten. Mit zunehmender Panzerung waren diese Waffen nicht mehr ausreichend, so dass dezidierte Pak entwickelt wurden.

Im Zweiten Weltkrieg hatte diese Waffe ihren H?hepunkt, da die Panzerbek?mpfung eine immer gr??ere Rolle spielte und kam in den verschiedensten Ausf?hrungen an allen Fronten zum Einsatz.

Zu Beginn des Krieges war die Wehrmacht mit der 3,7 cm Pak 35/36 ausgestattet (11.200 St?ck). Diese war leicht im Mannschaftszug zu bewegen, gut zu tarnen und besa? einen Schutzschild sowie Gummibereifung. Schon bei Kriegsbeginn erwies sich dieses Gesch?tz aber als zu leistungsschwach. Schon der Westfeldzug zeigte - der Bestand erh?hte sich mittlerweile auf 13.131 St?ck, dass diese Pak ?berholt war. Die Panzerungen der mittleren und schweren franz?sischen Panzer vermochte sie nicht mehr zu durchschlagen. Nur mit Gl?ckstreffern in den kleinen ?ffnungen (Sehschlitze) der Panzer hatte man ein Chance, oder man ?berlie? sie der Luftwaffe oder den schwereren Gesch?tzen (z.B. Flak) (und zog sich zur?ck) um sie zu stoppen. Die 3,7 cm Pak erhielt durch die Landser im Westfeldzug auch die Beinamen "Heeresanklopfger?t" oder "Panzeranklopfger?t". 1941 wurde eine Granate f?r die 3,7-cm-PaK entwickelt, die auf das Gesch?tzrohr aufsteckbar war. So sollte die Feuerkraft dieser Waffe erh?ht und somit Zeit f?r die Neuentwicklung einer besseren Panzerabwehrwaffe gewonnen werden. Trotz schlechten Rufes blieb die 3,7-cm-PaK bis Kriegsende in Dienst als Unterst?tzungswaffen, z.B. bei den Panzergrenadieren auf den Zugf?hrerfahrzeugen (SPW 251/10).

Im Verlauf des Zweiten Weltkrieg erforderte die st?ndig st?rker werdende Panzerungen der Panzer auch leistungsf?higere Pak. In Deutschland wurden daraufhin Pak mit Kalibern von 50 mm (5 cm Pak 38), 75 mm (7,5 cm Pak 40), und 88 mm (8,8 cm Pak 43) und 128 mm (12,8 cm Pak 44). Die Leistungen der 7,5cm Pak 40 reichten an der Ostfront zum Ende des Krieges nicht mehr aus, um der neuesten Generation sowjetischer Panzer gewachsen zu sein. Das Gewicht der Pak nahm im Verlauf des Krieges so zu, dass sie schlie?lich nur noch durch immer st?rkere Zugmaschinen bewegt werden konnten. Bis zur 5 cm Pak 38 fanden 1t Zugmittel Verwendung. Die 7.5 cm Pak 40 ben?tigte ein leichter 3t ArtillerieZugmaschine von Hansa-Lloyd-Goliath sp?ter Borgward. Die 8,8cm Pak eine gro?e Zugmachine (Sd Kfz. 7) und 12,8 cm Pak war mit Sd Kfz. 7 nur noch unzureichend zu bewegen, die Sdkfz. 9 (Famo - 18t) Zugmaschine war aber selten. Die wirkungsvollen 8,8 und 12,8 Paks wurden deshalb durch r?ckstossfreie Raketenwerfer erg?nzt. Die Paw 600 (80 mm) und ein 105mm Werfer (P?ppchen) waren klein, leicht, sehr beweglich und mit 2-3 Mann Besatzung. Ihre t?dliche Wirkung war aber auf Entfernungen ca. 500 m begrenzt.

Zur Erh?hung der Mobilit?t wurden daher auch viele Pak auf Selbstfahrlafetten gesetzt. Der beste Weg die 8,8 Pak 43 und 12,8 cm Pak 44 einzusetzen waren deshalb der sehr erfolgreiche Jagdpanther und der schwerf?llige Jagdtiger. Der Hetzer bzw. Jagdpanzer 38(t) war die erfolgreichste Selbstfahrlafette mit der 7,5 Pak 39.

Pak wurden in speziellen Panzerj?gereinheiten zusammengefasst. Die der Division als Panzerabwehrregiment oder Panzerabwehrabteilung (ca. 105 Mann) oder als schwere Panzerabwehrabteilung dem Korps oder der Armee unterstellt waren.

In Streitkr?ften des Warschauer Paktes wurden bis in die 1980er Jahre noch gezogene PAK (bis zum Kaliber 125 mm) eingesetzt. Einige L?nder verwenden diese noch bis heute.

Heute sind Panzerabwehrkanonen im Infanteriegebrauch nahezu vollst?ndig durch Panzerabwehrraketen (TOW, MILAN etc.) und Raketengranaten (z. B. RPG) ersetzt worden.
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Ich wei? leider nicht genau wie man ein Bild einf?gt. Vielleicht kann mir das mal jemand erkl?ren. Ich habe hier ein Bild von einer Flak in einem Link verpackt. ^^

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a9/Pak38_cfb_borden_2.JPG

Als ich das Bild als Dateianhang anh?gen wollte, bekam ich nur eine wei?e Seite. Das Bild hatte eine Dateigr??e von 70 KB.

GRU?:

Euer
LOEweNz@Hn



« Letzte Änderung: Juni 13, 2006, 14:55:58 Nachmittag von LOEweNz@Hn »
Gespeichert
LOEweNz@Hn kann zwar verbl?hen, kommt aber immer wieder. Nur niemand wei? wo...
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